Modell des Monats Januar 2019: Hasegawa's PC-3 Orion der Marineflieger

Ein relatives seltenes Modell eines attraktiven Originals ist die PC-3 Orion im Masstab 1:72 von Hasegawa, die es als Sonderedition auch als Jubiläumsmaschine zu "100 Jahre Marineflieger in Stade" gibt. Zwar sind die Formen mit erhabenen Panellinien nicht mehr die neuesten, aber mit dem farbenfrohen Jubiläumsanstrich und ein paar Extras kann man aus dem Modell etwas holen.

Eine dreiköpfige Resinpilotenfiguren-Gruppe füllt das ansonsten leere Cockpit für die geplante Flugszene.

Passform für den alten Bausatz ist recht gut, natürlich nicht vergleichbar mit modernen CAD-Qualitäten. Selbst die abgeklebte Cockpitverglasung passt nach Rumpfschliessung ohne Klebstoff in die Öffnung.

Auch die Propeller werden mit allen ihren vier Farben geairbrusht, zwar sind Decals für die Spitzen vorhaben, die halten aber in der Praxis kein Modellbauleben durch.

Für eine deutsche Maschine der Marineflieger sind eine Vielzahl von Decals aufzubringen, für die Jubiläumsmaschine sind die Hoheitszeichen relativ klein aufgebracht.

Für die Darstellung einer Einsatzszene wird ein russiches U-Boot Modell von Trumpeter in 1:144 gewählt. Dies kann ruhig verkleinert dazu nutzen, da wir ja die Orion in den Fokus rücken wollen.

Um das Modell über einer Base fliegend zu halten, wird zentral eine Rumpföffnung mit Hülse für einen Haltestab vorgesehen.

Im Rohbau beim Lackieren. Die blaue Jubiläumslackierung wird geairbrusht, ebenso die Flügelvorderkanten, alles auf seegrauen Basisanstrich.

Für einen geöffneten Bombenschacht kommt ein Resinbausatz zum Einsatz, die entsprechenden Öffnung werden aus dem Rumpf ausgeschnitten.

Leitwerk mit dem langen Sensorenschwanz am Heck

Das Ganze wird auf einer stabilen Base fixiert, hier eine leichte Regalplatte, die aber mit 5cm Dicke genug Halt für den Acrylstab bietet. Und nun viel Spass mit dem fertigern Modell..Andreas Coenen